Ich will hier raus.
How you try to fit in, but you can't.
How you hurt yourself on the outside
to try to kill the thing on the inside.
How you hurt yourself on the outside
to try to kill the thing on the inside.
Donnerstag, 31. März 2011
Arm.
Ist es eine Straftat, wenn man jemanden nicht liebt? Klar tut es dem anderen weh, aber sollte man lieber lügen und es ihm vorheucheln? Ich denke nein und deshalb tue ich es nicht. Ich war ehrlich. Und nun bin ich "arschig, arm, dumm" und durfte mich richtig anfahren lassen. Ich sag einfach ja, mit dem Lächeln im Gesicht. Niemand kann mir so sehr weh tun, wie ich selbst. Jetzt ist es vorbei. Und wenn ich so darüber nachdenke, wenn ich selbst sage, man sollte keine Liebe vorheucheln, sollte ich dann nicht glücklich sein, dass meine Mutter ehrlich mit mir ist?
Mittwoch, 30. März 2011
Städtchen.
Ich war grad in der Stadt, ein bisschen Schminke kaufen und Red Bull, damit mir die Augen nicht zufallen. N. kommt gleich zum Lernen.zumindest hoffe ich das, sie ist schon wieder 4mins über ihrer Zeit.
Zumindest trifft man morgens in der Stadt viele alte Menschen. Und immer wenn man Bruchteile von Gesprächen aufschnappt, geht es um Krankheiten. Das macht mich irgendwie traurig.
Meine Omi und ich wollten nach dem Abi in den Urlaub fahren, ganz allein. Schön viel Fahrrad fahren und plaudern und die Seeluft genießen. Aber sie kann nicht. Zu der Zeit muss sie vermutlich ins Krankenhaus und vorher wegfahren ist nicht gut, weil ihr was passieren könnte. Und das will ich ja auch nicht. Sie sagt, wir machen das wann anders und sie gibt mir dafür was zum Führerschein dazu, aber ich hab abgelehnt. Die Hauptsache ist, dass sie gesund wird und anschließend, wenn sie wieder topfit ist,dann fahren wir weg. Und ich freu mich. Negativer Punkt ist, meine Mutter findet das nicht toll, weil sie meine Oma nicht mag. Schade ist das. Sie ist so ein lieber Mensch. Ich weiß nicht, was ich noch sagen soll. Mein Leben ist sehr unspannend.
ich verbringe jeden Tag in der Schule, obwohl ich gar nicht mehr hier sein müsste, haha, traurig. Was solls? So, jetzt hoffe ich, dass N. gleich kommt und wir dann fleißig sind. ich bin heute erst um halb 9 wieder daheim. Haben nachher noch Erdkundetreffen, um offene Fragen zu klären, obwohl noch keiner gelernt hat, aber naja, wird schon. Und gleich anschließend muss ich zum Train. Der Knüller, den ganzen Tag nicht Zuhause.
Sonntag, 27. März 2011
Geburstage und Heuchelei.
Immer wenn die Familie zusammenkommt, ist meine Mutter wie ausgewechselt.
Wir sitzen am Tisch, sie legt den Arm um mich und es fühlt sich an, als würde Feuer sich durch meine Haut fressen. Am liebsten würde ich aufspringen, die Decke vom Tisch reißen, ihr sagen, dass sie die Lüge allein weiterspielen kann und wegrennen.
Und was tue ich? Ich sitze brav auf meinem Stuhl und lächel.
Wir sitzen am Tisch, sie legt den Arm um mich und es fühlt sich an, als würde Feuer sich durch meine Haut fressen. Am liebsten würde ich aufspringen, die Decke vom Tisch reißen, ihr sagen, dass sie die Lüge allein weiterspielen kann und wegrennen.
Und was tue ich? Ich sitze brav auf meinem Stuhl und lächel.
Ich liebe diese Nächte.
Die Sterne stehen klar am Himmel, ich werfe mir noch die Jacke über.
"Begrüßungsmischung!" kommt mir gleich entgegen.
Ich suche mir ein Plätzchen mitten im Geschehen.
Vor mir knistert wärmend das Feuer. Nach ein paar Gläschen fahre ich mit K. den Minzlikör holen. Ich auf dem Lenker, er strampelt, fahren wir mitten auf der Straße.
Der Wind weht mir ins Gesicht, der Körper fühlt sich schon unheimlich leicht an.
Als wir zurückkommen, sind neue Leute da, man stellt sich vor, plaudert.
Es ist schön, wenn man einfach so erzählen kann. Nebenbei wird der Jägermeister rumgegeben.
Sämtliche Gläser, die ich mal besessen habe, hab ich verloren, also wird die Flasche angesetzt, die anderen tuen es mir gleich.
Im Hintergrund läuft Musik, der Rhytmus zwingt meine Beine zum Tanzen.
Immer wieder wird mir die Flasche gereicht.
Ich lache, fühl mich frei, unbeschwert. Mir ist alles egal, ich feier mein Leben,
bis ich von K. und D. nach Hause gebracht werde.
Für diese Nächte lebe ich!
Samstag, 26. März 2011
Deutschabitur.
Histerische Menschen überall, letzte Besprechung, wer denn was gelernt hat.
Das ihnen selbst nicht auffällt, dass das nichts bringt. Dann nehmen alle ihren Platz ein und breiten ihr Essen vor sich aus. Auf meinem Tisch steht nur ein Flasche Wasser, davor eine Packung Kaugummis.
Man kommt sich vor wie bei einer Bastelstunde, wenn man den Rand abmisst und die Bögen damit richtig faltet. Die Vorschläge werden uns gebracht, kurze Rede, wir schaffen das schon und es geht los.
Mir bleibt leider nicht die Wahl, also nehme ich Kleist, meinen besten Freund.
Es kommt mir vor als würde der Minutenzeiger sich so schnell drehen wie eigentlich der Sekundenzeiger. Die Zeit verfliegt. Um Notizen an den Rand des Textes zu schreiben und ein Konzept zu machen, benötige ich fast 2 Stunden. Und seit Anfang der Klausur drückt meine Blase. Ganz klasse.
Um kurz nach 1 renne ich doch schnell zum Klo und verschwende die Zeit, die mir am Ende fehlte. Die 2.Aufgabe hat keinen richtigen Abschluss gefunden. Nicht mehr zu ändern.
Ich stecke die Bögen ineinander, lege sie vorne auf dem Lehrerpult ab und verschwinde nach draußen. A. und ich steigen in das Auto ihrer Mutter und diskutieren kurz über die Vorschläge. A. hat den anderen genommen. Mir ist schlecht während der Fahrt, mein Kopf tut weh und ich merke, dass ich krank werde, der Hals kratzt. Ich steige aus, gehe mit Tasche hoch in mein Zimmer und schmeiß mich aufs Sofa. Für heute wurde genug getan. Jetzt warten wir, dass es Abend wird und wir genießen, dass wir jung sind.
Das ihnen selbst nicht auffällt, dass das nichts bringt. Dann nehmen alle ihren Platz ein und breiten ihr Essen vor sich aus. Auf meinem Tisch steht nur ein Flasche Wasser, davor eine Packung Kaugummis.
Man kommt sich vor wie bei einer Bastelstunde, wenn man den Rand abmisst und die Bögen damit richtig faltet. Die Vorschläge werden uns gebracht, kurze Rede, wir schaffen das schon und es geht los.
Mir bleibt leider nicht die Wahl, also nehme ich Kleist, meinen besten Freund.
Es kommt mir vor als würde der Minutenzeiger sich so schnell drehen wie eigentlich der Sekundenzeiger. Die Zeit verfliegt. Um Notizen an den Rand des Textes zu schreiben und ein Konzept zu machen, benötige ich fast 2 Stunden. Und seit Anfang der Klausur drückt meine Blase. Ganz klasse.
Um kurz nach 1 renne ich doch schnell zum Klo und verschwende die Zeit, die mir am Ende fehlte. Die 2.Aufgabe hat keinen richtigen Abschluss gefunden. Nicht mehr zu ändern.
Ich stecke die Bögen ineinander, lege sie vorne auf dem Lehrerpult ab und verschwinde nach draußen. A. und ich steigen in das Auto ihrer Mutter und diskutieren kurz über die Vorschläge. A. hat den anderen genommen. Mir ist schlecht während der Fahrt, mein Kopf tut weh und ich merke, dass ich krank werde, der Hals kratzt. Ich steige aus, gehe mit Tasche hoch in mein Zimmer und schmeiß mich aufs Sofa. Für heute wurde genug getan. Jetzt warten wir, dass es Abend wird und wir genießen, dass wir jung sind.
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